Fenster - Lüftung
Die EnEV fordert bei Fenstern einen Gesamt-U-Wert - bezogen auf alle Bauteile - von weniger als 1,7. Um den so genannten Wärmedurchgangskoeffizient zu erreichen sind Fenster doppelt verglast und mit einem Randverbund aus Edelmetall zwischen den Glasschichten versehen.


Entscheidend ist der U-Wert
Passivhausfenster müssen einen U-Wert von 0,8 aufweisen (nach Dr. Feist, www.passiv.de). Passivhausfenster sind dreifachverglast. Die Zwischenräume sind mit Gas (Argon oder Krypton) gefüllt, was den exzellenten Wärmeschutz erst möglich macht. Eine Beschichtung dieser Fenster sorgt außerdem für einen Zugewinn passiver Sonnenenergie. Fenster werden mit Holzrahmen, Holz-Alu- oder Kunststofffenster angeboten. Außerdem in allen Größen und Farben.


Gute Dämmung verlangt regelmäßige Lüftung
Früher führten Fugen oder Spalten zwangsweise zu einem Luftaustausch. Durch die heutige luftdichte Bauweise wird Lüftung zum wichtigen Thema. Ist diese nicht angepasst, kann dies leicht zu Schimmelbildung in kalten Ecken führen. Abhilfe bieten dafür bereits eingebaute Lüfter im Fensterrahmen oder die Möglichkeit über die Griffstellung „dauerzulüften“. Die Technologie geht inzwischen soweit, dass Fenster automatisch geöffnet und verriegelt werden können. Auf diese Weise ist für einen geregelten Luftaustausch gesorgt. Die Räume sind vor Auskühlung geschützt.


Kontrollierte Wohnungslüftung
Komfortabel ist eine kontrollierte Wohnungslüftung, die für einen steten Luftwechsel ohne Zugluft sorgt. Eine solche Anlage kann mit einer zusätzlichen Wärmerückgewinnung ausgestattet werden. Bei KfW-Energiesparhäusern 40 und 60 lassen sich von den Lüftungswärmeverlusten bis zu 80 Prozent zurückgewinnen.