20.06.2008
Eröffnung der Energieagentur
Umweltministerin Tanja Gönner gab am 20. Juni 2008 in Tuttlingen den
Startschuss für die regionale Energieagentur im Landkreis Tuttlingen.
Es ist damit die landesweit 18. Einrichtung dieser Art, die mit 100.000
Euro unterstützt wird und in der alle Fragen rund um das Thema Energie
gebündelt werden, so Gönner. Die Energieagentur im Landkreis werde am
1. Juli 2008 ihre Arbeit beginnen. "Das Netz der Energieagenturen im
Land wird zusehends dichter. Die Agenturen sind
Energiekompetenzzentren, die Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie
Unternehmen und der Verwaltung offen stehen." Die Energieagenturen
ebneten den Weg zu mehr Klimaschutz, zeigte sich Gönner überzeugt. "Bei
ihnen sind Erfahrungswissen und Fachkompetenz gebündelt." Über die
fachkundige Beratung der Agenturen werde aktuelles Energie-Know-how in
den Alltag übertragen. "Sie sind eine wichtige Plattform, wenn es darum
geht, über die Möglichkeiten zu beraten wie Energie eingespart und
effizienter genutzt und erneuerbare Energien ausgebaut werden können."
Durch ein optimiertes Energiemanagement könnten die laufenden und in
den vergangenen Jahren überdurchschnittlich gestiegenen Energiekosten
gesenkt wie auch der Ausstoß von Treibhausgasen vermindert werden.
Die Energieagenturen würden außerdem dazu beitragen, dass Investitionen in den Klimaschutz effizient sind, so Gönner. Bei begrenztem Finanzbudget könne exakt berechnet werden, durch welche Maßnahme der größte Klimaschutzeffekt erzielt werden könne. "Aktionismus ist kein guter Ratgeber. Es sollte gut überlegt werden, wie bekomme ich die größte Wirkung in punkto Energieeinsparung und Kohlendioxidminderung." Zwei weiteren Energieagenturen im Landkreis Reutlingen und im Rems-Murr-Kreis wurde eine Anschubfinanzierung zugesagt, vier weitere in den Landkreisen Böblingen, Göppingen, Main-Tauber-Kreis und Alb-Donau-Kreis stünden in den Startlöchern und in weiteren Kreisen des Landes gebe es Überlegungen zur Gründung einer solchen Informations- und Beratungsplattform.
Gerade auch im Hinblick auf die vom Land zum Jahresbeginn eingeführte Öko-Pflicht für Wohngebäude sei eine kompetente und unabhängige Beratung in Fragen der Energieversorgung von wachsender Bedeutung, so Gönner. In Baden-Württemberg sei danach die anteilige Nutzung erneuerbarer Energien bei der Wärmeversorgung von Wohngebäuden verpflichtend vorgeschrieben. "Die erneuerbaren Energien entwickeln sich dynamisch", so Gönner. "Wir wollen zusätzliche Impulse geben." Im vergangenen Jahr sei in der Stromerzeugung mit einem Ökoenergieanteil von zwölf Prozent ein Rekordniveau erreicht worden. Zum gesamten Energieverbrauch trugen die alternativen Energien zu etwa 8,5 Prozent bei. "Das zeigt, dass wir vor allem bei der Wärmeversorgung in der Entwicklung weiterhin hinterher hinken." Das zum 1. Januar dieses Jahres in Kraft getretene 'Erneuerbare-Wärme-Gesetz' ziele vor allem auf diese Lücke.
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Die Energieagenturen würden außerdem dazu beitragen, dass Investitionen in den Klimaschutz effizient sind, so Gönner. Bei begrenztem Finanzbudget könne exakt berechnet werden, durch welche Maßnahme der größte Klimaschutzeffekt erzielt werden könne. "Aktionismus ist kein guter Ratgeber. Es sollte gut überlegt werden, wie bekomme ich die größte Wirkung in punkto Energieeinsparung und Kohlendioxidminderung." Zwei weiteren Energieagenturen im Landkreis Reutlingen und im Rems-Murr-Kreis wurde eine Anschubfinanzierung zugesagt, vier weitere in den Landkreisen Böblingen, Göppingen, Main-Tauber-Kreis und Alb-Donau-Kreis stünden in den Startlöchern und in weiteren Kreisen des Landes gebe es Überlegungen zur Gründung einer solchen Informations- und Beratungsplattform.
Gerade auch im Hinblick auf die vom Land zum Jahresbeginn eingeführte Öko-Pflicht für Wohngebäude sei eine kompetente und unabhängige Beratung in Fragen der Energieversorgung von wachsender Bedeutung, so Gönner. In Baden-Württemberg sei danach die anteilige Nutzung erneuerbarer Energien bei der Wärmeversorgung von Wohngebäuden verpflichtend vorgeschrieben. "Die erneuerbaren Energien entwickeln sich dynamisch", so Gönner. "Wir wollen zusätzliche Impulse geben." Im vergangenen Jahr sei in der Stromerzeugung mit einem Ökoenergieanteil von zwölf Prozent ein Rekordniveau erreicht worden. Zum gesamten Energieverbrauch trugen die alternativen Energien zu etwa 8,5 Prozent bei. "Das zeigt, dass wir vor allem bei der Wärmeversorgung in der Entwicklung weiterhin hinterher hinken." Das zum 1. Januar dieses Jahres in Kraft getretene 'Erneuerbare-Wärme-Gesetz' ziele vor allem auf diese Lücke.
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