06.05.2009 Rolf Halter präsentiert die Energieagentur des Landkreises Rottweil

Pressemeldung vom 27.04.2009 Erster öffentlicher Auftritt bei Rottweils Klimaschützern Rottweil: Gelungener geht’s wohl kaum: Zum 10-jährigen Jubiläum begrüßte der Arbeitskreis Klimaschutz Rolf Halter, der seit April die Energieagentur des Landkreises Rottweil leitet. Und für Rolf Halter war dieser Abend seine erste öffentliche Präsentation. Der herzliche Beifall und die engagierte Aussprache zeigten, wie erfrischend die Jungfernrede unter Rottweils Klimaschützern ankam.

Zu Beginn der Sitzung blickte Frank Sucker, Sprecher des Arbeitskreises, zehn Jahre zurück. Von Beginn an sei eine wesentliche Forderung der Gruppe die Einrichtung einer regionalen Energieagentur gewesen. Nun sei es endlich geschafft. Ideales Jubiläumsgeschenk sei nun die Präsentation von Rolf Halter, dem Chef der neuen Energieagentur. Rolf Halter zeigte zunächst auf, wie die Energieagentur aufgebaut ist. So sei die Rottweiler Einrichtung eine Niederlassung der gemeinnützigen Energieagentur Tuttlingen, die von zahlreichen Gesellschaftern getragen werde. Als Kunden wolle man vor allem Privathaushalte, Kommunen, aber auch den Mittelstand bedienen. Vertrauen gewinne die Einrichtung durch ihre Neutralität. Man sei eine erste Anlaufstelle für alle Fragen der Energieberatung, seien es bauliche Maßnahmen, deren Finanzierung, Fortbildungen oder gesetzliche Auflagen. Rolf Halter betonte, er biete nur eine kostenlose Erstberatung an. Zu dieser bringen Kunden ihre Unterlagen mit. In rund eineinhalb Stunden werde dann ein „Grobkonzept“ erarbeitet. Die Feinarbeit leisten in Folgeberatungen dann freie Energieberater. Ein Konkurrenz mit ihnen bestehe also nicht. Im Gegenteil: er arbeite ihnen und den Handwerkern zu. Sehr positiv fiel Halters erste Bilanz aus. Es habe in der kurzen Zeit schon vierzig intensive Beratungen gegeben. Eine Internetplattform werde derzeit erarbeitet, ebenso aktuelle Flyer. Auch müsse ein Netzwerk mit Handwerksbetrieben entstehen. Sein Ziel sei es, eine „wertvolle Anlaufstelle für den Bürger“ und ein „Instrument der Wirtschaftsförderung“ zu werden. Und selbstverständlich gehe es ihm auch um den Umwelt- und Klimaschutz. Seine reiche Sachkenntnis bewies Rolf Halter in der ausgiebigen Diskussionsrunde. Diese nahm immer mehr Züge von Beratungsgesprächen an, vor allem in baulichen, auch heizungstechnischen Fragen. In seinen Dankesworten meinte Frank Sucker: „Sie sind der richtige Mann an der richtigen Stelle. Optimistisch, bodenständig, bürgernah.“ .


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