Neu gebaute Passivhäuser benötigen für die Wärmeerzeugung im Jahr nur noch 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (entspricht 1,5 Litern Heizöl oder 1,5 Kubikmetern Gas). Wer einen Altbau mit Passivhauskomponenten saniert, kann den Verbrauch auf rund drei Liter pro Quadratmeter senken. Passivhäuser sind gängiger Stand der Technik und dem Experimentierstadium längst entwachsen.
Wie Passivhäuser gebaut werden, das zeigt eine von der Energieagentur Landkreis Tuttlingen initiierten Ausstellung über Passivhäuser mit Schautafeln und Originalbauteilen, die im Foyer des Landratsamtes Tuttlingen
vom 14. September bis 6. Oktober
zu sehen ist.
Am 5. Oktober berichten ab 18 Uhr im Landratsamt Tuttlingen
eine Architektin und Bewohner von Passivhäusern, wie der Passivhausstandard bei Neubauten und bei der Sanierung von Altbauten erreicht werden kann und wie es sich in solchen Häusern lebt.
Wer wünscht sich nicht eine eigene Öl- oder Gasquelle, die unaufhörlich sprudelt und Energie liefert. Nun, diese Quellen gibt’s im Landkreis nicht, aber jeder Einzelne, jede Familie, jede Firma verfügt über eine ergiebige Energiequelle: Energie einsparen und Energie effizient nutzen.
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